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Nanni-in-Warschau

Ankunft in Warschau

Heute morgen geht es um 8 Uhr los. Und schon eine Verspätung des Zubringer-Busses. In Hannover Verspätung des Anschlusszuges - wird gekontert mit einem Vorgängerzug. In Berlin noch mal bis Gesundbrunnen und kann dann bis Warschau fahren. Ein bisschen anders als geplant und pünktlich da.

Schnell habe ich im Bahnhof ein Einzelstücke beim Zeitungs-Kiosk mit Karte gekauft und finde auch die Abfahrts-Haltestelle vom Bus zum Hotel.

Nachdem ich die Koffer auf dem Hotelzimmer abgestellt habe, suche ich das georgische Restaurant. Es ist schnell gefunden und es entpuppt sich als ein Glücksgriff. Es ist eine private Feier im Gastraum und so bekomme ich mehrfach eine Tanzeinlage          zu sehen. Später wird auch noch eine Torte mit Kerzen hereingetragen. Der Clou aber ist, dass der Gratulant mit einem riesigen Strauss roter Rosen in der Hand einen Heiratsantrag     macht - im Hintergrund wird "Marry me" von Bruno Mars gespielt. Was für eine Stimmung.

 

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Hist. Stadtrundfahrt, jüd. Friedhof, Neon-Museum und Multimedia-Brunnen

Nach einem Frühstück werde ich vor dem Hotel    vom Veranstalter mit einem Kleinbus abgeholt. Wir sammeln noch drei weitere Teilnehmer ein - beim Warten kommt es zu dieser Szene   -   (wir sind insgesamt 8 Personen) und dann geht es los.

Unser erster Halt ist bei der Fahrt durchs frühere Ghetto am Mahnmal des Aufstands im Warschauer Ghetto 1944    beim Polin-Museum    .

Die zweite Station, an der wir den Bus verlassen, ist an der Kirche St.Anna ( eine von zwei erhaltenen Kirchen)               (Obwohl alle Figuren weiblich sind, trägt diese Figur auf der Rückseite eine männliche Maske) . Von da   geht es zu Fuß weiter am Warschauer Königsschloss vorbei in die Altstadt (UNESCO-KUlturerbe  )       mit dem Altstadtmarkt     und  Meerjungfrau von Warschau, Barbakan           und dem Marie-Curie-Museum . Beim Denkmal des Warschauer Aufstands        werden wir vom Bus aufgepickt und es geht weiter zum  Lazienki Park            Bei unserem Rundgang erfahren wir viel Hintergrund-geschichten über die einzelnen Gebäude .

Auf der Rückfahrt will eigentlich keiner mehr zurück zum Hotel (war im Preis inbegriffen), sondern an anderen Orten aussteigen, und so werde ich als letzte beim jüd. Friedhof rausgelassen. 

    durch dieses Tor betrete ich den Friedhof, der erst einmal befremdlich aussieht    . Aber bald ändert sich das                   .

Von den vielen Eindrücken erholen ich mich auf dem Hotelzimmer,  bevor ich den weiteren Besichtigungsteil starte.

Der Abend beginnt mit dem Besuch des Neon-Museums im     Kulturpalast         

Anschließend gehe ich lecker polnisch essen    und bekomme heim Abschied eine rosa Rose überreicht ( bekommen alle Feauen zum Abschied). Zu meinem letzten Vorhaben will ich mit der Metro fahren, und lande vor einem defekten Lift. Zusammen mit einer Rentnerin mit Rollator nehme ich einen anderen Aufzug und sie weist mich dann hin, dass es nur der Aufzug für ein unterirdisches Parkhaus ist. Sie begleitet mich dann zur Metro und zeigt mir dort meinen Abfahrtsbahnsteig. Aus Dankbarkeit schenke ich ihr meine Rose und sie freut sich überschwänglich. -Wenn man anderen eine Freude machen kann, sollte man es tun.

An meinem Umstiegsziel nehme ich den falschen Ausgang, dann gibt mir jemand eine falsche Auskunft und ich irre umher. Bei meinem letzten Versuch ( sonst würde ich zurückfahren) die Bushaltestelle zu finden, blicke ich noch oben zur Schnellstraße und dort ist sie.

Bald kommt ein Bus und nach ein paar Stopps bin ich am Ziel: der Multimedia-Brunnen.         

Erstaunlich schnell komme ich von diesem Event mit einem überholten Bus in die Nähe des Hotels, wo ich in der Bar       noch ein Bierchen beim Betrachten der Fotos trinke.

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Chopin-Museum, Kulturpalast, Café Bristol und Polin

Erst um 10 Uhr öffnet das gegenüberliegende Chopin-Museum. In Warschau ist Chopin geboren. Hier wird er hoch verehrt und in der Heiligen-Geist-Kirche ist sein Herz in einer Säule eingemauert. Warum dann nicht ein Museum?

In dem schönen, kleinen  Altbau            sind zahlreiche Dinge     aus seinem Leben gesammelt.

Um 12 Uhr habe ich dann eine Führung durch den Kulturpalast gebucht             

Da auch der Zugang zur Terrasse im 30. stock inbegriffen ist, mache ich noch Fotos von Warschau       

Da die Führung länger dauerte und der Bus heute anders fährt, lasse ich meinen Besuch der modernen Kunst ausfallen und erhole mich auf dem Hotelzimmer.

Am Nachmittag fahre ich zum Café Bristol   , wo ich ein superleckeres Stück Kuchen genieße. 

Frisch gestärkt nehme ich den Bus zum Polin-Museum, wo die 1000jährige Geschichte der polnischen Juden erzählt wird    

Ich brauche für die Ausstellung, die man mit einem audio-guide abschreitet, fast 2,5 Stunden und verlasse um 19:55 fast als Letzte das Museum.

Mein Tisch beim Thailänder ist bestellt und ich brauche jetzt meinen Mango-Salat nach so viel Schönem und Informativem.

Später im Hotel lasse ich bei meinem Bier alles Revue passieren.

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